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Fiktives Plakat mit dem Titel "Wie der Adler landet" mit schwarzem stilisiertem Adler mit Krone und Blumenschmuck im Hintergrund.

Folge 1: Wie der Adler landet

Verwaltung

Preußen im Westen: Die Geschichte einer Beziehung, arrangiert am grünen Tisch vom österreichischen Kanzler Metternich. Sowohl für das Haus Hohenzollern wie für die Untertanen im Rheinland und in Westfalen eine Liaison mit wechselseitiger Ablehnung und Annäherung.

Es kommt zu einem Ringen um verordnete Identität und gefühlte Andersartigkeit. Dies gipfelt in Konflikten und Umwälzungen, die die Hohenzollern in ihrem Sinne zu steuern und zu beherrschen versuchen.


Obrigkeit


 

 

 

 

Königliche Regierungspräsidenten, Landräte und Bürgermeister sind die neue Obrigkeit – selten geliebt und oft gefürchtet. Hohen Respekt und großes Ansehen erwirbt sich der Reformer Ludwig von Vincke in seiner Rolle als Oberpräsident von Westfalen.


Ludwig Freiherr von Vincke: Erster Oberpräsident der Provinz Westfalen 1815-1844 | © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Verwaltung


 

 

 

 

 

 

Die Provinzen werden durchorganisiert, von oben nach unten. Die Autorität des Staates wird zur Schau gestellt in seinen Bauten. Den Untertanen im Rheinland und in Westfalen vergeht oft der Spaß, aber sie fügen sich in die neue Ordnung.


Regierungspräsidium Düsseldorf | Wikimedia Commons

Industrialisierung


Das rheinisch-westfälische Industriegebiet wird zum wirtschaftlichen Motor. Rauchende Schlote dominieren das Bild der Landschaft. Der Preis des Fortschritts sind prekäre Verhältnisse für Viele. Soziale Reformen lassen lange auf sich warten.


Feldbahn auf dem Gelände eines Eisenerzbergwerks | Hans Hild © LWL-Medienzentrum für Westfalen


Fürst von Metternich (Buch/Idee)


Lebensdaten: 15.05.1773–11.06.1859
Geburtsort: Koblenz
Nationalität: Deutsch
Studium: Rechts- und Staatswissenschaften
Rollen: Diplomat, Politiker (Österreich), Staatskanzler (Österreich)

Von Metternich entstammt einer adligen Familie aus dem Kurfürstentum Trier. Sein Werdegang scheint vorgezeichnet, denn bereits der Vater brillierte in zahlreichen Rollen als Diplomat im Dienste Österreichs. Auch er selbst macht dort eine steile Karriere. Ab 1809 verkörpert er den österreichischen Außenminister. 1821 folgt dann seine größte Rolle, in der er bis 1848 den österreichischen Staatskanzler darstellt.

In seinen Rollen in und nach der Zeit der napoleonischen Herrschaft geht es ihm um die Wiederherstellung eines europäischen Gleichgewichts und dabei auch um die Stärkung Preußens als Gegenpol zu Russland und Frankreich. Der Wiener Kongress, bei dem er als zentrale Figur auftritt und als dessen Ergebnis Preußen nicht wie angestrebt Sachsen, dafür aber das Rheinland und Westfalen zugesprochen bekommt, verschafft ihm dann auch als Regisseur internationales Renommee.

In seinen Drehbüchern sieht Metternich politische Maßnahmen zur Stabilisierung der monarchisch-ständischen Strukturen vor. Die zwischen 1824 und 1827 eingerichteten ständisch organisierten preußischen Provinziallandtage entsprechen seinen Vorstellungen, da sie lediglich beratenden Charakter haben und der königlichen Aufsicht unterstehen. Doch nicht alle seine Ideen und Initiativen führen zum Erfolg: Seine monarchisch-ständisch geprägten Regieanweisungen können die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umwälzungen nicht verhindern, die mit der voranschreitenden Industrialisierung immer deutlicher zu Tage treten. Im März 1848 fällt für ihn der Vorhang, er muss von seinem Amt zurücktreten.


Fürst von Metternich-Winneburg (1772-1859) | Karl Franz Klose © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Freiherr vom Stein (Regie)


Lebensdaten: 25.10.1757–29.06.1831
Geburtsort: Nassau
Nationalität: Deutsch
Gelernter Beruf: Preußischer Beamter
Rollen: Oberpräsident aller preußischen Kriegs- und Domänenkammern im Westen, Preußischer Finanz- und Wirtschaftsminister, Staatskanzler, Landtagsmarschall

Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein, wie er mit vollem Namen heißt, glänzt bereits ab 1780 auf der Bühne des preußischen Staatsdiensts und sammelt als Direktor der Bergämter Wetter an der Ruhr und Ibbenbüren Erfahrungen in der Regie des Bergbaus unter staatlicher Aufsicht. Weitere Rollen machen ihn zum Leiter der Kriegs- und Domänenkammern in Hamm und zusätzlich in Kleve; dort steht er an der Spitze der Verwaltung in diesen damals schon preußischen Territorien und betreibt beispielsweise die Schiffbarmachung der Ruhr. 1796 wird er Oberpräsident aller preußischen Kriegs- und Domänenkammern im Westen mit Sitz in Minden, 1802 Oberpräsident der neugeschaffenen Kammer in Münster. Schon in dieser Zeit entwickelt Stein Drehbücher zu einem „preußisches Westfalen“ zwischen Rhein und Weser und vom Sauerland bis zur Nordsee als Bollwerk gegen Frankreich.

1804 verkörpert er die Rolle des preußischen Finanz- und Wirtschaftsministers. Zudem arbeitet er an Drehbüchern für Reformideen zur inneren Verfassung und Verwaltung Preußens. Nachdem er 1807 die Rolle des Staatskanzlers angetragen bekommt, gehen die Abschaffung der bäuerlichen Leibeigenschaft oder die Maßnahmen zur Stärkung der Selbstverwaltungsidee und des Subsidiaritätsprinzips auf seine Anstöße zurück. 1808 verliert er auf französischen Druck seine Stellung im Preußischen Staatsdienst. Im Wiener Kongress spielt er als Gesandter Russlands mit, ohne aber auf die Entscheidung zur Westerweiterung Preußens Einfluss zu haben.

Letzte Rollen führen ihn von 1826 bis 1831 als adeligen Standesherrn in den westfälischen Provinziallandtag, wo er dessen ersten Landtagsmarschall, also den vom König ernannten Präsidenten, mimt. Er versteht sich dort als Vertreter adelig-ständischer Interessen und Gegner wirtschaftsliberaler Reformen.


Johann Christoph Rincklake (1764-1813): Bildnis des Freiherrn Karl vom und zum Stein als preußischer Minister, um 1804 | © LWL-MKuK/Sabine Ahlbrand-Dornseif

Karl August von Hardenberg (Regie)


Lebensdaten: 31.05.1750–26.11.1822
Geburtsort: Essenrode
Nationalität: Deutsch
Gelernter Beruf: Jurist
Rollen: Reformer und Staatsmann

Karl August von Hardenberg beginnt seine Karriere 1792 im preußischen Staatsdienst. Ins Scheinwerferlicht tritt er erstmals im Zuge der Integration Ansbach-Bayreuths in das Königreich Preußen, nachdem der dortige Chefintendant Markgraf Karl Alexander zurückgetreten und seinen Vorsitz der preußischen Krone übereignet hatte. Nach seinem Erfolg als Initiator grundlegender Verwaltungsreformen übernimmt er seine Paraderollen als preußischer Außenminister und später als Staatskanzler. Als solcher knüpft er an Auftritte seines Vorgängers Freiherr vom Stein an und führt u.a. mit einem Gesetz zur Gewerbereform dessen Reformen fort.

Auch international findet von Hardenberg immer stärkere Beachtung: Nach der Besetzung der preußischen linksrheinischen Spielorte Kleve, Geldern und Moers durch die Franzosen bringt er mit den rechtsrheinischen geistlichen Gebieten bereits 1795 eine territoriale Entschädigung für Preußen ins Spiel. In seiner Verkörperung als einer der Hauptunterhändler und -entscheider auf dem Wiener Kongress gelingt ihm dann letztlich sein Durchbruch. In dieser Rolle verhandelt er den preußischen Gebietszuwachs im Westen Deutschlands, nachdem die preußische Hoffnung ganz Sachsen annektieren zu können nicht durchsetzbar ist. Nicht zuletzt kommen so durch ihn die Rheinprovinz und Westfalen zum Königreich Preußen.

Zuletzt agiert von Hardenberg stärker hinter den Kulissen und gibt von dort entscheidende Anstöße: Die im Rheinland und in Westfalen unter französischer Herrschaft eingetretenen politischen, gesellschaftlichen und administrativen Veränderungen werden durch seine aus Berlin gesteuerten Reformansätze in neue Bahnen gelenkt und durch Ludwig von Vincke und andere vor Ort umgesetzt.


Weitsch, Friedrich Georg: Staatskanzler Fürst (Karl August von) Hardenberg | © GK I 1856. / Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Fotograf: Jörg P. Anders

Ludwig von Vincke (Hauptrolle)


Lebensdaten: 23.12.1774–02.12.1844
Geburtsort: Minden
Nationalität: Deutsch
Gelernter Beruf: Ausbildung in der Verwaltungslaufbahn
Rollen: Landrat (Minden), Kammerpräsident von Münster und Hamm, Oberpräsident von Westfalen

Ludwig von Vincke beginnt seine Karriere im preußischen Staatsdienst schon vor den napoleonischen Kriegen. Erste Auftritte führen ihn 1798 als Landrat in Minden und 1804 – als Nachfolger des Freiherrn vom Stein – als Kammerpräsident von Münster und Hamm auf die öffentliche Bühne. Dabei gehört er zu dessen engerem Kreis der Reformer. Nach dem Wiener Kongress übernimmt er ein Engagement als erster Oberpräsident Westfalens mit Sitz in Münster. Als solcher organisiert er die dortige Verwaltung nach preußischen Grundsätzen, wobei er die Selbstverwaltung der Städte stärken und staatliche Bevormundung reduzieren will. Dabei hat er gegen zahlreiche Widerstände und auch den Zentralismus der Regierung in Berlin zu kämpfen.

Hauptthemen seiner Rollen sind die Reform der Existenzbedingungen der Bauern im überwiegend agrarisch geprägten Westfalen durch ihre rechtliche Befreiung von grundherrlicher Abhängigkeit ebenso wie der Infrastrukturausbau und die Industrialisierung in der Provinz. Durch sein Wirken auf dieser Bühne schafft er wesentliche Voraussetzungen für den Aufschwung des gesamten rheinisch-westfälischen Industriegebiets.

In seiner fast dreißigjährigen Darstellung des Oberpräsidenten ist er der verlängerte Arm Preußens im Westen, wobei er die zahlreichen vorher vorhandenen Kleinterritorien zu einer Einheit formt. Eine eigene westfälische Identität hatte es vorher so nicht gegeben, zumal das „alte Westfalen“ keine fest umrissene Größe gewesen war. Mit dem Provinziallandtag gibt es seit 1826 auch noch kein Parlament, aber eine Bühne für politische Diskussion um die Ausgestaltung und Zukunft Westfalens, was zur Identitätsstiftung beiträgt.


Ludwig Freiherr von Vincke | © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Friedrich Engels (Nebenrolle)


Lebensdaten: 28.11.1820–05.08.1895
Geburtsort: Barmen
Nationalität: Deutsch
Gelernter Beruf: Kaufmann
Rollen: Kapitalist und Revolutionstheoretiker

Friedrich Engels erblickt in Barmen als Sohn eines Baumwollfabrikanten das Licht der Welt. In Vorbereitung auf seine Weltkarriere interessiert er sich schon früh für die Lage der Arbeiterschaft und sieht in den ökonomischen Verhältnissen seiner Zeit die Ursachen für die politischen Spannungen. Bei Gastaufenthalten in England lernt er in den 1840er Jahren die „Lage der arbeitenden Klasse“ kennen. Ausgehend davon entstehen mit „Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie“ erste Drehbuchvorlagen, die zur Zusammenarbeit und zur Freundschaft mit Karl Marx führen.

In seinem kritischen Zeitgeist offenbart sich früh ein großes Talent mit viel Potential. Das erweckt jedoch auch Misstrauen. Als er in Rheinpreußen den Kontakt zu den dortigen Sozialisten sucht und das Ideal einer kommunistischen Gesellschaft propagiert, macht er staatliche Behörden auf sich aufmerksam. Die Provinzialregierung versucht seine weitere Karriere zu sabotieren und verbietet ihm Auftritte in Form von Teilnahmen an öffentlichen Versammlungen. 1845 verlegt er seine Wirkungsstätte nach Brüssel, wohin auch der auf preußischen Druck aus Frankreich ausgewiesene Karl Marx gezogen war. In vom einfachen Volk gefeierten Rollen stellen beide die bestehende politische und gesellschaftliche Ordnung in Frage und propagieren den Klassenkampf.

1848 versuchen sich Engels und Marx dann als Drehbuchschreiber in Köln, wo sie mit der Neuen Rheinischen Zeitung ihre Ansichten und Ziele öffentlichkeitswirksam verbreiten. Nach der Revolution von 1848/49, bei der Engels in Wuppertal auch kurzzeitig wieder auf die Bühne zurückkehrt, flieht er über Umwege nach England. Dort legen seine Drehbücher wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung des Marxismus und der Arbeiterbewegung und finden bis heute viele Neuinszenierungen.


Friedrich Engels | gemeinfrei

Adolph Kolping (Nebenrolle)


Lebensdaten: 08.12.1813–04.12.1865
Geburtsort: Kerpen
Nationalität: Deutsch
Gelernter Beruf: Schumacher, später Priester
Rollen: Handwerksgeselle, Priester, Domvikar in Köln, Präses des Gesamtverbandes der Katholischen Gesellenvereine

Kolpings erste Auftritte finden während seiner Schumacher-Lehre noch ohne große Öffentlichkeit statt. Dann bereist er jedoch die Bühnen der Region und lernt als Handwerksgeselle die oft menschenunwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner Zunft kennen. Von 1829 bis 1832 wirkt er an verschiedenen Standorten – zuletzt in Köln – als Geselle. Dann erfindet er sich neu und wechselt das Fach: Nach dem Besuch des Gymnasiums studiert er Theologie und findet 1845 seine Rolle als Priester.

Schon in seiner ersten Spielstätte in Elberfeld drängt es ihn als Kaplan wieder zur Beschäftigung mit der sozialen Frage, nämlich Armut, Ausbeutung und Verelendung vieler Fabrikarbeiter und Handwerker in der Region. 1849 gründet er, mittlerweile Domvikar in Köln, den dortigen Gesellenverein, dem weitere nicht nur im Rheinland und in Westfalen folgen. Ziel ist die Unterstützung und Bildung von Handwerksgesellen insbesondere in deren Wanderjahren. Und das mit Erfolg: Bei seinem Tod im Jahr 1865 gibt es über 400 Ableger in Form von Vereinen in Deutschland, Österreich-Ungarn, der Schweiz und den USA.

Neben seinen Rollen in der seelsorgerischen Arbeit und als Präses des Gesamtverbandes der Katholischen Gesellenvereine macht sich Kolping auch mit der Feder einen Namen. Er engagiert sich publizistisch für verschiedene katholische Presseorgane als Autor und Herausgeber. Damit lenkt er das Licht der Öffentlichkeit auf menschliche und soziale Missstände, die durch die rasante wirtschaftliche Entwicklung gerade im rheinisch-westfälischen Industriegebiet zu Tage treten.


Adolph Kolping | gemeinfrei

Adfred Krupp (Nebenrolle)


Lebensdaten: 26.04.1812–14.07.1887
Geburtsort: Essen
Nationalität: Deutsch
Gelernter Beruf: Jurist
Rollen: Unternehmer

Aus der Gussstahlfabrik seines Vaters Friedrich in Essen macht er eines der größten Industrieunternehmen Europas. Diese Rolle macht Alfred Krupp weltberühmt. Mehr als nur eine Nebenrolle spielt dabei die Entwicklung des Eisenbahnwesens, durch die seine Firma am rapiden industriellen Wachstum in der Region beteiligt ist. Mit der Erfindung des nahtlosen Radreifens aus Stahl empfiehlt er sich auch für den amerikanischen Markt und ist daher auch an der Erschließung des Kontinents durch die Eisenbahn beteiligt. Im Deutsch-Französischen Krieg leisten seine Stahlkanonen dann einen wichtigen Beitrag zum Sieg Preußens und ebnen den Weg für eine beispiellose Erfolgskarriere.

Krupp glänzt in seiner Rolle als Patriarch, der von seinen Arbeitern Gehorsam verlangt, ihnen aber dafür auch Fürsorge entgegenbringt. Alle Arbeitnehmer seiner Firma unterliegen strengen Pflichten, erhalten dafür aber auch Sozialleistungen wie einen Krankenversicherungsschutz, eine Altersversorgung oder verbilligte Wohnmöglichkeiten. Bis heute populär ist seine Ablehnung, als ihm die Verleihung eines Adelstitels angetragen wird. Auch die Reichstagsbühne will er nicht besteigen. Eine neue Kulisse lässt er jedoch Anfang der 1870er Jahre mit der Villa Hügel als Familiensitz in Essen-Bredeney bauen, die in der Folgezeit ein unternehmerisches und gesellschaftliches Zentrum seiner Tätigkeiten wird. Wichtiges Element und Markenzeichen seiner Darstellungen ist auch die Pflege guter Beziehungen zum preußischen Herrscherhaus.

Der zu Lebzeiten erlangte Weltruhm ist bis heute nicht verblasst. Der rasante Aufstieg des rheinisch-westfälischen Industriegebiets in der Zeit des Ausbaus und der Konsolidierung der preußischen Herrschaft in den beiden Westprovinzen ist in maßgeblicher Weise durch Krupp verkörpert und ohne ihn nicht darstellbar. Verbunden ist dies mit militärischen Aufträgen Preußens und des Deutschen Reichs, die im Deutsch-Französischen Krieg wie später die Dauer und den Ausgang der beiden Weltkriege mitbestimmen.


Alfred Krupp | gemeinfrei