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Unser Vermittlungsangebot

zur Ausstellung "Jüdisch? Preußisch? Oder was? Beziehungen und Verflechtungen im 18. und 19. Jahrhundert"

 

Verknüpfungen entdecken – ein Ausstellungsgespräch
Führung im Dialog
alle Schulstufen (ab Klasse 3)
Dauer: 1 bzw. 1,5 Stunden (nach Absprache)
Kosten: 30 € bzw. 45 €



„… oder was?“ – Farben meiner Identität
Workshop zur künstlerisch-ästhetischen Auseinandersetzung mit der Frage „Wer oder was bestimmt, wer ich bin?“
alle Schulstufen (ab Klasse 3)
Dauer: 2 Stunden | Kosten: 60 €

Die Sonderausstellung ist sehr bunt. So bunt und unterschiedlich wie wir. Ausgehend von den Farben und Themen der Ausstellung fragen wir uns: Wer oder was bestimmt eigentlich, wer ich bin? Warum ist mir etwas wichtig und was finde ich schön? Wir malen es mit Textilfarbe auf einen Stoffbeutel, den wir jeden Tag bei uns tragen können.



„Ankommen, Bleiben, Wohlfühlen“
Workshop zur Auseinandersetzung mit Migrationsprozessen in Geschichte und Gegenwart
Klasse 3 – 6 | Dauer: 2 Stunden | Kosten: 60 €

Wie können Menschen, die sich von der Mehrheit in einer größeren Gruppe unterscheiden, ihr Leben so gestalten, dass sie sich wohlfühlen? Fast alle von uns waren schon einmal in einer Situation, in der wir irgendwo neu waren, wo alles anders war. Was hat euch da geholfen? In der Ausstellung denken wir gemeinsam darüber nach und basteln im Anschluss unseren eigenen kleinen Wohlfühlort im Schuhkartonformat.



„Erzähl mir von Fanny, Rahel & Mathilde“
Workshop zu unterschiedlichen Lebensweisen von Frauen im 19. Jahrhundert, die in Bildcollagen zum Sprechen gebracht werden
Klasse 7 – 10 | Dauer: 2 Stunden | Kosten: 60 €

Welche Möglichkeiten und Grenzen gab es für (jüdische) Frauen in der preußischen Gesellschaft? In der Ausstellung lernen wir u.a. Fanny Hensel, Rahel Varnhagen und Mathilde Anneke kennen und entdecken dabei so einiges, was uns heute seltsam erscheint. Anschließend drehen wir den Spieß um: Was würde die drei Frauen wohl verblüffen, wenn sie uns heute begegneten? In Bildcollagen lassen wir sie ihre Fragen stellen und ihre Geschichte erzählen.



„Spotten, Hassen, Ausgrenzen“
Workshop zum Dekonstruieren von antisemitischen und rassistischen Stereotypen seit dem 19. Jahrhundert mithilfe von Bild- und Textmaterial
Klasse 11 – 13 | Dauer: 2 oder 3 Stunden
Kosten: 60 € für 2 Stunden, 90 € für 3 Stunden

Die Wahrnehmung des Antisemitismus in Deutschland beschränkt sich häufig auf die NS-Zeit. Die Mechanismen von Ausgrenzung und Anfeindung sind aber deutlich älter – und bestehen bis heute. In der Ausstellung beschäftigen wir uns mit Exponaten und Begebenheiten aus dem 18. und 19. Jahrhundert und setzen diese in Beziehung zu heutigen Stimmen. Dazu verwenden wir ausgewählte Textpassagen aus dem Buch: „Nicht ohne meine Kippa“, in dem Levi Israel Ufferfilge über antisemitische Erfahrungen berichtet, die er selbst gemacht hat.



Bei Interesse an ener Führung oder einem Workshop wenden Sie sich zur Terminabsprache bitte an unser Besucherbüro:

Nadia Marxhausen
Telefon: +49 571 83728 18
E-Mail: besucherbuero-pmm@lwl.org