Veranstaltungen

Im Moment ist das LWL-Preußenmuseum für den Ausstellungsbetrieb geschlossen, um die neue Dauerausstellung einzubauen. Nichtsdestotrotz ist das Museum ein lebendiger Kulturort: Bis zur Neueröffnung 2021 finden eine ganze Reihe Veranstaltungen unterschiedlicher Art statt.

Dreh- und Angelpunkt sind dabei unsere 33 m³ Museum: Ein Bürocontainer auf dem Simeonsplatz, dem Vorplatz des Museums. Er wird im September 2020 mit einem Graffitti-Workshop eröffnet. Der Künstler Tilo Hagemeyer besprayt mit Schüler*innen den Container bunt und macht ihn zum Event- und Ausstellungsraum.

Nach der Neueröffnung des LWL-Preußenmuseums 2021 wird der Container als Botschafter des Museums durch Ostwestfalen (OWL) reisen. Auf Marktplätzen, Schulhöfen und in Fußgängerzonen bringt er Kultur in die Fläche und lädt zu partizipativen Formaten ein.

Ein bunt besprühter Bürocontainer auf dem Vorplatz ist zentraler Punkt für das Veranstaltungsprogramm. Foto: LWL/Wermelt

Platz da, das Museum kommt

Die Eröffnung des Containers der Startschuss für Platz da, das Museum kommt, ein breit gefächertes Kulturprogramm mit zahlreichen Kooperationspartnern in Minden und Ostwestfalen-Lippe, das die Neueröffnungsphase des Museums begleitet.

Alle Termine und Informationen finden Sie hier

Logo der Veranstaltungsreihe Blaupause

Blaupause

Ebenfalls im September 2020 startet unsere Veranstaltungsreihe Blaupause. Auf dem Programm stehen Vorträge, Diskussionsrunden oder Filmvorführungen zu verschiedenen Aspekten der preußischen Kulturgeschichte.

Alle Termine und Informationen finden Sie hier


Kooperationsveranstaltung

10.11.2020 ǀ 19.00 Uhr
Revolution und Republikgründung 1918/19. Die deutschen Ereignissen im internationalen Kontext.
Vortrag von Prof. Dr. Peter Brandt, Hagen
Eine Veranstaltung des Mindener Geschichtsvereins in Kooperation mit dem LWL-Preußenmuseum Minden

Infolge der militärischen Niederlage kam es im Herbst 1918 zum revolutionären Umsturz der politischen Ordnung in Deutschland. In einer zweiten Phase der Revolution setzten sich die Befürworter der parlamentarischen Demokratie gegen radikalere rätesozialistische Bestrebungen eines Teils der Arbeiterschaft durch, wobei jedoch wesentliche Anliegen auch der gemäßigten Segmente der Arbeiter- und Volksbewegung vom November nicht zum Zuge kamen. Die deutschen Ereignisse gehörten zu der internationalen demokratischen, nationalemanzipatorischen und sozialrevolutionären Welle, die ganz Europa am Ende des Ersten Weltkriegs und in der unmittelbaren Folgezeit erfasste, ausgehend vom Sturz des Zarismus in Russland im März 1917.

Peter Brand, Prof. Dr. phil. habil., (geb. 1948) war von 1989-2014 Leiter des Lehrgebiets Neuere deutsche und europäische Geschichte an der FernUniversität in Hagen und von 2003-2017 Direktor des interdisziplinären Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften ebd. Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenveröffentlichungen zu einem breiten Themenspektrum der deutschen und europäischen Geschichte des 17.-20. Jahrhunderts, daneben politische Publizistik, Herausgeber des Online-Magazins GlobKult, diverse Ehrenämter, u. a. im Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Eintritt frei!

Aufgrund der corona-bedingten Lüftungssituation kann es im Saal kühl werden. Packen Sie warme Sachen ein!