Unsere Workshops
Wir bieten Ihnen unterschiedliche Workshops zu Themen der aktuellen und vergangenen Ausstellungen.
Die Workshops sind individuell an die Alterstufen angepasst, richten sich vorrangig an Kinder zwischen Kita und Oberstufenalter.
Sie möchten gern ein Angebot buchen oder haben noch eine Frage? Sprechen Sie gern mit unserem Besucherbüro und wir finden ein passendes Angebot.
Für Buchungen, Anmeldungen oder Fragen sind unsere Kolleg:Innen vor Ort erreichbar und helfen Ihnen gern weiter.
Sie erreichen uns Montag bis Freitag 8:30 bis 12:30 Uhr telefonisch
Telefon: +49 571 83728 18
oder per Mail
E-Mail: besucherbuero-pmm@lwl.org
Anfrage zur Buchung eines Workshops
Sie möchten gern einen Workshop buchen oder eine unverbindliche Anfrage stellen? Füllen Sie gern das Formular aus und senden Sie es uns unter besucherbuero-pmm@lwl.org zu.
Dann haben wir alle notwendigen Informationen und setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.
Urban Sketching - Zeichnen im Stadtraum Freitag 25. September
Schnelles Zeichnen im Stadtraum: 90 Minuten kreatives Arbeiten für die Sek II.
Der genaue Zeitraum wird in Absprache mit den Lehrkräften festgelegt. Im Workshop erkunden Schüler*innen ihre Umgebung zeichnerisch – schnell, direkt und ohne Perfektionsdruck. In kurzen Zeichen-Sprints lernen sie, Architektur, Details und Stadtszenen spontan festzuhalten und entwickeln dabei ein Bewusstsein für Perspektive, Komposition und und die Mehrschichtigkeit von Stadträumen.
In der Einstiegsphase geht es um Schnellskizzen. Was sehe ich? Was lässt sich auf Papier bringen? Es gibt Beobachtungsaufgaben zu Perspektive und Proportionen, Compare-and-contrast Zeichnungen werden erstellt aus verschiedenen Blickwinkeln auf Bauwerke.
Dann geht es im Hauptteil um die Erstellung von Zeichnungen vor Ort. Der Fokus liegt auf Linien, Schatten und der Nutzung von Perspektive. Dabei werden unterschiedlicher Medien ausprobiert, vom Bleistift über den Fineliner bis zur Wasserfarbe.
Abschliessend geht es in die Reflexion in der Gruppendiskussion. Dabei steht die Diskussion von Wahrnehmung & Darstellung im Mittelpunkt sowie die anschließende Portfolio-Präsentation mit Feedback.
Alter: Sek II, Klasse 10. - 13 , Inhalte und Diskussion werden je nach Alter und Kompetenz der Gruppe angepasst
Gruppengröße: Für Schulklassen geeignet, 10 – 25 Teilnehmer
Ort: Johanneskirchhof / BÜZ
Dauer: 90 min.
Kosten: kostenfrei
Workshop "Rassismus" Vom Kolonialismus bis heute – Rassistische Muster erkennen und ihnen entgegenwirken
Heute wird viel über Rassismus gesprochen und darüber diskutiert, wie man ihm entgegenwirken kann. Die Mechanismen von Ausgrenzung und Anfeindung sind dabei kein neues Phänomen, sondern auch aus der Zeit des Kolonialismus bekannt.
Im Workshop lernt ihr, wie man rassistische Denk- und Verhaltensmuster an historischen Objekten und Begebenheiten ablesen kann und setzt sie in Beziehung zu heutigen Stimmen. Dazu verwendet ihr ausgewählte Schilderungen, in denen People of Color über rassistische Erfahrungen berichten, die sie selbst gemacht haben.
Alter: Klasse 9 – 13, die Diskussionen und Infos werden je nach Alter und Kompetenz der Gruppe angepasst.
Dauer: 120 Minuten
Kosten: 60,- EUR
Workshop - "Afrikabilder" Nur die halbe Wahrheit – Einseitige Afrikabilder von der Kolonialzeit bis heute.
In diesem Workshop lernt ihr Seiten von Afrika kennen, die ihr vielleicht noch gar nicht kanntet und findet wie echte Historiker*innen anhand der Vergangenheit heraus, warum diese Seiten so unbekannt sind.
Schon in der Kolonialzeit gab es Stereotype über Afrikaner*innen, die bis heute immer wieder reproduziert werden, sodass die Komplexität des Kontinentes Afrika oft unter den Tisch fällt. Dem wollen wir auf den Grund gehen und entgegenwirken. Der Workshop setzt sich aus drei Teilen zusammen, die die Problematik von einseitigen Afrikabildern zuerst in der Gegenwart thematisieren, dann auf historischer Ebene anhand eines Somali-Dorfs untersuchen und zum Schluss wieder zurück auf die Gegenwart beziehen.
Alter: 7. – 13. Klasse, die Diskussionen und Infos werden je nach Alter und Kompetenz der Gruppe angepasst.
Gruppengröße: Für Schulklassen geeignet, 10 – 25 Teilnehmer
Ort: Ausstellungsraum „Preußen auf See“ und Vermittlungsräume Keller
Dauer: 120 min.
Kosten: 60,- EUR
Workshop "Antisemitismus" - Spotten, Hassen, Ausgrenzen - Dekonstruktion von antisemitischen Stereotypen seit dem 19. Jahrhundert
Antisemitismus: Was heißt das überhaupt? Es bezeichnet die Ablehnung und Diskriminierung aufgrund des Glaubens von Jüdinnen und Juden.
Der Workshop setzt sich mit den Wirkungsmechanismen des Antisemitismus auseinander und sucht sie anhand von Beispielen zu dekonstruieren.
Häufig beschränkt sich die Wahrnehmung des Antisemitismus in Deutschland auf die NS-Zeit. Die Ausstellung „Jüdisch? Preußisch? Oder was?“ ging bewusst einen anderen Weg und zeigte die Verflechtungen und Beziehungen von Jüdinnen und Juden zur Mehrheitsgesellschaft in Preußen im 18. und 19. Jahrhundert. Der Workshop ist an die Ausstellungsinhalte angebunden und arbeitet mit entsprechendem Bild- und Textmaterial. So soll die Wahrnehmung von Schüler:innen zum Thema Antisemitismus durch gegenwärtigen Stimmen von Jüdinnen und Juden geschärft werden. Wir verwenden im Workshop z.B. ausgewählte Textpassagen aus Levi Israel Ufferfilges Buch: „Nicht ohne meine Kippa“, indem er über antisemitische Situationen berichtet, welche ihm persönlich widerfahren sind.
Alter: 11. – 13. Klasse, die Diskussionen und Infos werden je nach Alter und Kompetenz der Gruppe angepasst.
Gruppengröße: Für Schulklassen geeignet, 10 – 25 Teilnehmer
Ort: Vermittlungsräume
Dauer: 120 min.
Kosten: 60,- EUR
Kinderworkshop - Was ist ein Denkmal?
Kosten für eine Kindergruppe bis 20 Personen: 30 €
Treffpunkt / Start: Kaiser-Wilhem-Denkmal
Dauer: 60 Minuten
Die Geschichte des Kaiser-Wilhelm-Denkmals steckt voller Überraschungen. Unser Kinderrundgang nimmt alle mit durch die Entstehungsgeschichte eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands. Mit Museumsmaskottchen Fritzi, dem Adler.
Was ist eigentlich ein Denkmal? Und warum steht Kaiser-Wilhelm-Denkmal eigentlich in Porta Westfalica? Fritzi, der Museumsadler nimmt euch mit auf eine Tour durch die Geschichte des Denkmals. Und fragt bei euch nach: Wem würdet ihr ein Denkmal bauen? Und warum? Bei einem kurzen Rundgang erfahrt ihr mehr darüber, wer das Denkmal gebaut hat und wieso es nicht so aussieht, wie eigentlich geplant.
Anschliessend gibt es einen kreativen Workshopteil. Dabei geht es um die Frage: Wie sieht dein Denkmal aus? Mit unterschiedlichen Materialien gestaltest du selbst ein Denkmal aus Knete, Modelliermasse oder mit Papier und Stiften.
Wer zwischendurch oder anschliessend Bewegung braucht, auf den wartet die Kinderaktionsfläche. Direkt hinter dem Denkmal gelegen bietet sie Platz zum Klettern, spielen und Spuren suchen - im Sand kann eine Nachbildung des Monsters von Minden, einem prähistorischer Fund, freigelegt werden.
Kinderworkshop Kulturstrolche - „Museum machen, Geschichte(n) erzählen“
Treffpunkt / Start: LWL-Preußenmuseum
Dauer: 90 Minuten
Klassenstufe: Klassenstufe 3-4
Teilnehmer*innenzahl: Maximal eine Klasse
Barrierefreiheit: Rollstuhlgeeignet
Buchung: Angebot über die KULTURSTROLCHE buchbar
Im LWL-Preußenmuseum begeben sich die Kinder auf eine Erkundungstour durch das Museum und gestalten ihre eigene Ausstellung. Die Kinder bringen Objekte mit, die ihnen selbst wichtig sind oder Bilder und Fotografien von besonderen Gegenständen aus ihrer Familie.
In diesem 90 minütigen Programm dreht sich alles um die Frage, was ein Museum macht und wie man selbst mit unterschiedlichen Dingen eine Ausstellung machen kann. Nach einem Einstieg geht es durch die Sonder- oder Dauerausstellung, mit einem Quiz vom Museumsmaskottchen Fritzi, dem Adler. Gemeinsam wird die Ausstellung besprochen: Was habt ihr gesehen? Was hat euch gefallen?
Im zweiten Teil werden die Objekte der Kinder angeschaut und besprochen. Was ist das Besondere an Ihnen? Jeder erstellt ein Objektblatt zu seinem Gegenstand mit den wichtigsten Angaben. Anschließend werden alle Objekte in einer Vitrine platziert. Die Mini-Ausstellung ist für zwei Wochen im LWL-Preußenmuseum zu sehen. Die Kinder lernen die Techniken der Museumsvermittlung kennen und werden selbst zu Museumsmachern. Der Workshop kann in der Schule vor- und nachbereitet werden.
Bitte mitbringen: Jedes Kind bringt einen Gegenstand mit, der ihm besonders wichtig ist. Der Gegenstand muss NICHT alt sein, es geht um die persönliche Bedeutung für die Schüler:innen.